Archiv der Kategorie: Meister Bau Teltow GmbH

Es geht weiter mit dem Obergeschoss

Nach knapp zwei Wochen Stillstand auf der Baustelle wurden am Dienstag (04.07.2017) dann endlich die Steine geliefert und es wurden bis heute fleißig die Wände des Obergeschosses gemauert. Inzwischen stehen schon schätzungsweise 75% der Außenwände. Und das, obwohl sogar wieder ein Stück zurückgebaut werden musste, denn unser Baubetreuer hat am Mittwoch festgestellt, dass eine Stahlbetonstütze vergessen wurde. Kann ja mal passieren… Zum Glück haben wir den Baubetreuer, denn wir hätten das sicherlich sonst nicht bemerkt. Wenn es in dem Tempo mit dem Maurern weitergeht, sollten die Wände in der nächsten Woche eigentlich komplett stehen. Hoffentlich ist der Beton für die Decke schon bestellt, nicht dass wir hier wieder Leerlauf haben…

Heute wurde dann auch die „2. Etage“ des Gerüstes aufgebaut, sodass ich das erste Mal auf die fertige Erdgeschossdecke geklettert bin und auch ein paar Fotos von oben machen konnte. Man kann sich nun schon gut die Räume vorstellen. Ein paar Räume wirken allerdings kleiner, als gedacht, aber das soll ja wohl normal sein im Rohbau. Dafür wirkt das Haus an sich aber extrem hoch, wenn man davor steht. Und es kommen ja nochmal ca. 75cm dazu (25cm Decke und 50cm Attika)…

Ansonsten haben wir in dieser Woche noch zwei weitere Dinge „abgehakt“:

  1. Wir sind am Montag mit unserem Baubetreuer nochmal die komplette Elektroplanung durchgegangen. Obwohl wir hier schon alles vorbereitet hatten, dauerte es trotzdem noch 4 Stunden, bis wir mit der Planung fertig waren. Nun sind wir gespannt, was für ein Mehrpreis hier auf uns zu kommt, denn wir haben doch schon einige Extras eingebaut. Zur Not müssen wir hier ggf. nochmal Eigenleistung erbringen, wenn es zu teuer wird. Aber wir sind jetzt sehr zufrieden mit der Elektroplanung und hoffen, nichts Wichtiges vergessen zu haben (das wird aber sicherlich trotzdem so sein). Es ist wirklich toll, wie engagiert unser Baubetreuer Herr Scholz ist. Auch wenn wir am Anfang das Geld dafür lieber sparen wollten, sind wir inzwischen froh, Ihn beauftragt zu haben. Er nimmt uns wirklich Arbeit ab, deckt Fehler auf (z.B. fehlende Stahbetonstütze) und gibt uns zudem ein besseres Gefühl. Er ist bis jetzt definitiv sein Geld wert…
  2. Wir haben uns bzgl. der Sanitärinstallation nun für das Vorgehen entschieden: Wir werden es von Meister Bau Teltow GmbH ausführen lassen. Die Objekte haben wir uns bei ReuterBad schon rausgesucht und werden sie von dort ordern lassen, sodass das Ganze preislich im Rahmen bleibt. Die Duschsysteme werden wir wie uns von Frau W. angeboten wurde selber besorgen, dadurch sparen wir nochmal ein wenig. Es wäre uns zwar wahrscheinlich günstiger gekommen, wenn wir alles selbst besorgt und eine externe Firma für die Installation beauftragt hätten, aber die ganze Koordinierung war uns dann letztendlich doch zu kompliziert.

Hier nun noch ein paar Fotos von den Fortschritten der vergangenen Woche:

Stillstand

Gerne würde ich jetzt über die Fortschritte am Bau in der vergangenen Woche berichten. Aber hier kann ich mich kurz fassen: Es ist nichts passiert. Warum das so ist, wissen wir leider nicht. Am Mittwoch habe ich mal beim Bauleiter angefragt, was denn los ist und warum es nicht weiter geht. Allerdings gab es bis jetzt auf meine Anfrage noch keine Reaktion. Nachdem wir dachten, dass die Kommunikation mit Meister Bau Teltow GmbH jetzt besser läuft, wurden wir da nun wieder eines Besseren belehrt. Wann es nun weiter geht, wissen wir leider auch nicht. Der Verzug ist jetzt somit auf 4 Wochen angestiegen.

Aber auch wenn am Bau nichts passiert ist, gibt es dennoch ein paar andere Dinge zu berichten:

  1. Unser (halbes) Haus ist nach den Regenfällen von Donnerstag und Freitag nicht „abgesoffen“. Es haben sich zwar einige große Pfützen neben dem Haus gebildet und auch im Keller steht nun ein wenig (<1cm) Wasser, da der Rohbau ja noch offen ist, aber sonst scheint alles in Ordnung zu sein. Das Mauerwerk ist an einigen Stellen natürlich jetzt auch nass geworden. Inwiefern das problematisch ist, wissen wir nicht.
    Ein Haus am Ende unserer  Straße (ebenfalls ein Neubau in der Siedlung) hat es da schlimmer erwischt, denn hier Stand gestern die Feuerwehr vor dem Haus und hat scheinbar den Keller leergepumpt. Das Wasser ist dort möglicherweise durch den Außenzugang eingedrungen.
  2. Wir haben uns am letzten Wochenende mit der Elektroplanung beschäftigt und erstmal einen groben Plan aufgestellt. Das ist aber doch ein ziemlich schwieriges Unterfangen. Es gibt so viele Fragen (Schalter oder Taster?, Dimmbar oder nicht Dimmbar?, Bewegungsmelder ja oder nein?, Wieviele Steckdosen?, …), dass es einen fast erschlägt. Wenn man dann noch mit verschiedenen Leuten über das Thema Elektroinstallation redet, bekommt man auch größtenteils verschiedenen Input, wie man es nun am Besten macht. Aber eines ist uns jetzt schon klar: Am Ende hat man sowieso irgendwas vergessen bzw. falsch geplant.
    Wir werden nun am Montag die Elektroplanung nochmal mit unserem Baubetreuer besprechen und hoffentlich dann vervollständigen. Auf jeden Fall wird hier noch ein Aufpreis auf uns zukommen. Es ist zwar schon eine Menge inklusive im Hausbauvertrag, aber dies reicht mit ziemlicher Sicherheit dennoch nicht aus.
  3. Immerhin haben wir nun von Meister Bau Teltow GmbH endlich die Fensterbemusterung erhalten. Die Fenster, die in der Ausführungsplanung noch falsch eingezeichnet waren, wurden zu Glück korrekt bestellt. Auch die Höhe der Gutschrift für die Eigenmontage der Sanitärobjektwurde uns mitgeteilt. Hier müssen wir nun mal abwegen, inwiefern sich das wirklich lohnt und auch den Stress der damit verbundenen Koordination der Gewerke wert ist.
  4. Wir haben uns für eine Treppe entschieden. Unser Vorschlag, den wir im Internet gefunden haben, lässt sich so realisieren (natürlich wieder gegen Aufpreis).

Update 01.07.2017 12:30: Es kam nun doch noch eine Antwort vom Bauleiter, warum es aktuell nicht weiter geht: Es gibt mal wieder Lieferschwierigkeiten, diesmal bei den Steinen. Am Dienstag soll es dann weiter gehen.

Erdgeschossdecke betoniert

Gestern war es nun wie angekündigt soweit und die Erdgeschossdecke wurde gegossen. Unser Baubetreuer hat kurz vor Eintreffen des Betons gegen Mittag noch die Bewehrung abgenommen und ich bin auf der Baustelle dazu gestoßen, um noch ein paar Dinge mit Ihm zu besprechen. Unter anderem gab es Klärungsebedarf bzgl. eines falschen Deckendurchbruches, was allerdings rechtzeitig vor der Betonierung noch korrigiert wurde. Ich bin dann zum ersten mal über das inzwischen errichtete Gerüst auf die Bewehrung geklettert, um mir das Ganze mal aus der Nähe anzusehen und um ein paar Fotos zu machen. Die Betonmischer und die Betonpumpe kamen dann auch kurze Zeit später und ich habe das „Spektakel“ noch ein wenig beobachten können. Das ist schon alles ziemlich spannend und interessant zu sehen…

Am Nachmittag habe ich dann auch die erste „Eigenleistung“ erbracht: Unser Baubetreuer hat mir empfohnen, die Betondecke aufgrund der hohen Temperaturen nochmal zu gießen. Die Decke wurde zwar mit einer Folie abgedeckt, aber diese sollte trotzdem nochmal nass gemacht werden, damit das Wasser im Beton nicht so schnell verdunstet. Allerdings gab es hier ein Problem, denn ein Teil der Abdeckplane wurde „vom Winde verweht“. Zum Glück hatte ich einen Kollegen dabei, sodass wir die Folie mit etwas Mühe auf der doch ziemlich wackeligen Rüstung wieder richten konnten. Heute Nachmittag nach dem Gewitter war die Folie noch komplett drauf. Wir scheinen hier also gute Arbeit geleistet zu haben. Anonsten sind die Porenbetonsteine allerdings nun schon ziemlich durchnässt an einigen Stellen. Das geplante Gießen der Decke konnte ich mir heute allerdings sparen…

Ansonsten sind in den letzten Tagen auch noch ein paar andere Dinge passiert:

Am vergangenen Sonntag (18.06.2016) haben wir uns mit dem Treppenbauer auf dem Grundstück getroffen, um die Ausführung der Treppe zu besprechen. Dass es eine Stahlwangentreppe wird, war ja soweit schon klar. Aber beim Geländer gibt es ja wirklich viele Möglichkeiten. Er hat uns einige Beispiele gezeigt und wir haben zusätzlich das Internet durchsucht. Hier sind wir tatsächlich fündig geworden. Wir haben jetzt angefragt, ob unsere Treppe vom Treppenbauer so wie auf einem Internetfoto gebaut werden kann. Da wir gerne einen Teil des Geländers mit Glas ausführen würden, haben wir auch erstmal den Mehrpreis angefragt. Anhand dessen werden wir dann entscheiden, ob es denn wirklich Glas wird oder doch nicht.

Am Dienstag habe ich mich dann zum Thema Alarmanlage informiert und habe mich mit unserem „Sicherheitsinstallateur des Vertrauens“ getroffen. Wir sind diesbezüglich nun ein gutes Stück weiter und wissen nun, was wir installieren werden. Hier gibt es wirklich interessante Dinge.

Zum Thema Sanitär (aus dem Vertrag rausnehmen oder nicht) sind wir leider noch nicht weiter, da uns Meister Bau Teltow GmbH bis heute nicht die Gutschrift mitgeteilt hat, die wir erhalten würden, wenn wir die Sanitätobjekte selbst besorgen und installieren lassen. Hier haben wir gestern nach zwei Wochen nochmal nachgehakt und hoffen, dass wir hier im Kürze noch eine Auskunft erhalten.
In diesem Zuge haben wir auch nochmal die immernoch fehlenden Unterlagen zur Fensterbemusterung angesprochen, auf die wir schon seit einem halben Jahr warten. Zum einen interessiert uns, ob dort die richtigen Fenster aufgeführt sind, da in der letzten Version der Ausführungsplanung noch zwei Fenster falsch eingezeichnet sind. Zum anderen benötige ich für die Ausführung der Alarmanlage noch Infos zu den Fenstern.

Am Wochenende werden wir uns dann um die Elektroplanung kümmern, denn in ca. 1 Monat erfolgt dann die Rohinstallation Elektro. Es wird sicherlich auch nochmal schwierig, die richten Positionen für Schalter und Dosen zu finden.

Dann geht es hoffentlich in der nächsten Woche mit dem Mauern des Obergeschosses weiter.

Erdgeschossfiligrandecke ist da, Beton leider nicht

Gestern wurde wie angekündigt die Erdgeschossfiligrandecke geliefert und installiert, nachdem am Anfang dieser Woche die Maurerarbeiten abgeschlossen wurden. Der Rohbau wirkt nun auf einmal ganz anders: Es kommt einem nun doch alles etwas kleiner vor (aber immer noch groß genug). Auch den Balkon und unser kleines Vordach über dem Eingang kann man sich nun schon ganz gut vorstellen.

Leider kann wie schon befürchtet der Beton mal wieder nicht rechtzeitig geliefert werden. Der früheste Termin für die Betonierung ist dann erst der nächste Mittwoch (21.06.2017). Dadurch geht nun erneut eine Woche verloren, da in der nächsten Woche anschließend wohl nicht mehr viel gemacht werden kann, da der Beton erstmal ein paar Tage aushärten muss, bevor man ihn dann belasten kann. Dann hängen wir in der Bauablaufplanung schon drei Wochen hinterher. Unser Bauleiter meint zwar, dass wir uns keine Sorgen machen sollen bzgl. der Bauzeit, aber ich bin eher skeptisch, dass die verlorene Zeit hier wieder komplett rausgeholt wird.

Zumindest ist unser Bauleiter zuversichtlich, dass es eine Lösung für die Problematik mit der unerwarteten raumhohen Abkofferung mitten im Bad im Obergeschoss geben wird. Diese Abkofferung (20cm x 20cm) wird nun (falls es wirklich klappt) an die Außenwand verlegt, sodass sie sich nicht mehr mitten im Raum befindet.

Das Erdgeschoss nimmt Form an

In der vergangenen Woche ging es nun weiter mit den Maurerarbeiten am Erdgeschoss. Inzwischen sind die Arbeiten schon sehr weit vorangeschritten. Es fehlen aktuell lediglich noch zwei Innenwände zur Hälfte und die Stürze für die Eingangstür und für die Terrassenfenster. Dies sollte eigentlich an einem Tag zu schaffen sein.

Eigentlich heißt es ja immer, dass einem die Räume sehr klein vorkommen, wenn man im Rohbau steht. Dies kann ich aber irgendwie nicht so bestätigen. Auch die Höhe der Wände ist enorm. Ich hätte nicht gedacht, dass 2,85m so hoch sind. Wir hatten ursprünglich sogar mal über 3m nachgedacht, aber 2,85m sind schon wirklich ziemlich hoch und reichen völlig aus.

Auch das Rätsel des vermeintlichen „Nagels“ in der Kellerdecke wurde inzwischen gelöst:
Es ist…

… ein Kabelbinder. Dieser ist vermutlich in den frisch gegossenen Beton gefallen und nun schaut hier noch ein Stück raus. Oder es wurde damit irgendetwas innerhalb der Bewährung befestigt (z.B. die Lüftungsrohre).

Allerdings blieben auch kleinere Probleme nicht aus:

  1. Die Lichtschächte wurden zu tief installiert und befinden sich aktuell etwas unterhalb der geplanten Geländehöhe (5cm). Wir wollten Sie aber weiter rausschauen lassen, damit das Wasser keine Chance hat. Es gibt zwar Aufsätze für die Lichtschächte, allerdings lassen sich diese bei unserer Konstruktion (Lichtschächte befinden sich leicht versetzt innerhalb der Kellerdecke) nicht so einfach installieren. Hier soll aber eine Lösung gefunden werden, allerdings müssen dafür wohl die Aufsätze erstmal passend gemacht werden. Und dicht sein muss das Ganze dann natürlich auch noch…
  2. Als wir am letzten Wochenende einige Räume im Rechner mit SketchUp visualisiert haben, ist uns im Bad mitten im Raum eine Deckenhohe Abkofferung aufgefallen (wie eine Art Stütze, wohl für die Entlüftung des WCs im EG). Diese hatten wir überhaupt nicht auf dem Radar. Ich habe mir dann die ganzen Versionen und Entwürfe der Ausführungsplanungen angesehen und diese Abkofferung ist wirklich erst mit der letzten Fassung dazugekommen. Wir haben hier gar nicht mehr so genau hingeschaut, da wir nur auf unsere gewünschten Änderungen geachtet haben. So hätten wir sicherlich nicht freigegeben. Unser Bauleiter will sich aber darum kümmern, diese Abkofferung an eine Außenwand zu verlegen.
  3. Die Heizkreisverteiler wollten wir eigentlich in die Wand verlegt haben, dies scheint aber irgendwie untergegangen zu sein. Ich habe dies dann aber noch kurzfristig unserem Bauleiter mitgeteilt und er hat dann die nötigen Schritte schnell veranlasst, sodass nun eine Aussparung für die Heizkreisverteiler zu sehen ist. Dies hat sehr gut und schnell funktioniert.
  4. Ein Bodenauslass für die Wohnraumlüftung befindet sich aktuell nicht dort, wo es in der Ausführungsplanung festgelegt wurde. Man kann dies aber laut Bauleiter innerhalb des Fußbodenaufbaus wieder an die richtige Stelle verziehen (ca. 1m).

Am Mittwoch Nachmittag habe ich dann zufällig unseren Bauleiter auf der Baustelle getroffen und wir hatte ein nettes Gespräch, wo ich noch ein paar Fragen getellt habe und wo wir auch über die aufgeführen kleineren Problemchen geredet haben. Ich empfand es als sehr informativ. Er hat mir dann auch noch die weitere Planung mitgeteilt.

Am Anfang der Woche werden nun wohl die Maurerarbeiten komplettiert und am Mittwoch soll dann die Erdgeschossdecke geliefert werden. Dann wird dort anschließend wieder Bewehrung, Lüftung und Elektro verlegt. Wenn alles optimal läuft, kann die Decke bereits am Freitag gegossen werden, sodass sie über das Wochenende aushärten kann. Hier liegt es wohl wieder an der Verfügbarkeit des Betons… Es hat sich aber eher so angehört, als ob es Freitag eher nichts wird, da Beton aktuell wohl knapp ist… Aber vielleicht werden wir ja auch positiv überrascht!

Hier nun noch die Fortschritte der letzten Woche im Zeitraffer:

Fortschritte der letzten beiden Wochen

Von den letzten zwei Wochen haben wir 9 Tage im Urlaub verbracht. Wir waren natürlich gespannt, was in dieser Zeit alles passiert ist und sind dann gestern auch zum Grundstück gefahren, um uns über den aktuellen Stand zu informieren.

Aber der Reihe nach:

Wir wurden bereits an unserem letzten Urlaubstag (Mittwoch 31.05.2017) leider etwas geschockt: Es gab Probleme mit der Verfüllung der Baugrube. Nur durch Zufall habe ich auf dem Handy gesehen, dass uns unser Baubetreuer mehrfach angerufen hat. Mein Rückruf brachte leider nichts erfreuliches zutage: Das vorhandene Erdmaterial lässt sich leider nicht ordentlich verdichten. Somit war unsere gewähle Verfüllvariante (bis 1m unter Oberfläche altes Matierial und darüber „Betonrecycling-Vorabsiebmaterial“) nicht mehr möglich. Es musste noch mehr zusätzliches Verfüllmaterial („Betonrecycling-Vorabsiebmaterial“) geliefert werden (insgesamt 140m^3), sodass nun bis 1m unter der Oberfläche das vorhandene Matierial mit dem zusätzlichen Verfüllmaterial vermischt wird und darüber dann ausschließlich das zusätzliche Verfüllmaterial benutzt wird. Somit kostet uns der ganze „Spaß“ ca. 5000€ (Lieferung von neuem Verfüllmaterial und dadurch Abtransport von mehr altem Bodenaushub), die natürlich überhaupt nicht eingeplant waren. Unser Sandberg ist dadurch leider auch nicht viel kleiner geworden. Wirklich ärgerlich, zumal man davon nicht wirklich etwas hat…

Ein Kollege hat mir am gleichen Tag auch ein paar Fotos vom Stand der Arbeiten geschickt (Danke Eldo!), sodass wir in etwa wussten, wie weit man nach unserer Rückkehr aus dem Urlaub sein wird: Es waren an dem Tag bereits die Steine fürs Erdgeschoss geliefert und teilweise mit der ersten Steinreihe begonnen worden. Die Verfüllung war scheinbar auch gerade im Gange.

Am Freitag (02.06.2017) hatten wird dann die Fliesenbemusterung in Postam mit Frau W. von Meister Bau Teltow GmbH. Wir haben uns relativ schnell für „unsere“ Fliesen entschieden: Im oberen Bad wird es eine hellgraue Fliese in Betonoptik und im unteren Bad wird es ein etwas dunklerer Grauton. Nun müssen wir uns nur noch für das Format der Fliesen entscheiden (30cm x 60cm oder 60cm x 60cm), wir sollen hier entsprechende Angebote erhalten. Unser Bemusterungsguthaben wird hier vermutlich ganz gut passen, sodass wir an dieser Stelle nicht mit weiteren Mehrkosten zu rechnen haben. Auch über die Sanitärbemusterung haben wir mit Frau W. gesprochen und hier wurde uns angeboten, dass wir die Sanitärobjekte inkl. Montage aus dem Vertrag rausnehmen können (als Gutschrift) und wir uns selbst darum kümmern können (d.h. Beschaffung der Objekte und Beauftragung einer Firma zur Montage). Dies ziehen wir in Betracht, da wir die Objekte, die wir uns schon vorab rausgesucht haben, im Internet deutlich günstiger bekommen als bei den Partnern, die im Vertrag stehen. Hier werde ich mich nochmal informieren, inwiefern sich das wirklich lohnt und ob es den Aufwand rechtfertigt.

Gestern haben wir uns dann endlich selber ein Bild vom aktuellen Stand gemacht und sind zum Grundstück gefahren. Die Verfüllung der Baugrube wurde abgeschlossen, die Lichtschächte sind installiert und die Außenwände des Erdgeschosses sind schon etwas über die Hälfte gemauert. Nun kann man sich schon gut vorstellen, wie die Grundrisse dann später aussehen werden. Es war schon ein schönes aber auch komisches Gefühl, das erste mal sein neues zu Hause zu betreten.

Auch den mysteriösen „Nagel“ habe ich weiter beobachtet. Ich weiß immernoch nicht, was das ist, aber es sieht eher aus wie ein Stück Plastik, was aus dem Boden herausschaut. Momentan verhindert eine Palette mit Steinen darüber eine genauere Untersuchung. Vermutlich ist einfach irgendetwas in den frischen Beton gefallen beim Gießen der Kellerdecke.

Nun hoffen wir, dass es in der nächsten Woche dann zügig mit dem Erdgeschoss voran geht, denn laut Bauablaufplanung müsste aktuell bereits die Decke des Ergeschosses fertig sein (d.h. man ist ca. 1,5 Wochen im Verzug aktuell).

Der Keller wird eingepackt

Nachdem am Anfang der letzten Woche die Betonierung des Kellers erfolgte, wurde im weiteren Verlauf der Woche die Dämmung größtenteils angebracht und zudem wurde die Schalung entfernt. Dazu wurde zuerst der Bitumenanstrich zweimal ausgeführt und anschließend wurde die Dämmung (14cm) dann auf dem schwarz gestrichenen Keller installiert. Es fehlen nun nur noch der Bereich an den Lichtschächten und die oberste Reihe. Die Dämmung an den Lichtschächten wird vermutlich erst installiert, nachdem die Lichtschächte angebracht wurden und die oberste Reihe wird wohl erst angebracht, wenn die erste Steinreihe im Erdgeschoss steht. Wir hoffen, dass nun bald mit den Mauerarbeiten für das Erdgeschoss begonnen wird, von den Steinen dafür fehlte heute aber noch jede Spur. Auch die Lichtschächte sollen in Kürze installiert werden.

Weiterhin wurde eine Art Unterbau für unseren Überstand im Eingangsbereich errichtet, worauf dann wahrscheinlich das Fundament dafür installiert wird.

Auch der Termin für die Verfüllung der Baugrube steht nun fest: Sie soll am 29./30.05.2017 verfüllt werden. Wir haben uns für die Teilverfüllung in den Bereichen entschieden, wo später dann Wege und Terrasse entstehen sollen (d.h. wo Last vorhanden ist). Die restlichen „unbelasteten“ Bereiche werden dann komplett mit dem alten Material verfüllt. Es müssen für die Verfüllung 70m^3 Verfüllmaterial („Betonrecycling-Vorabsiebmaterial“) angeliefert werden, was uns gut 1000€ kostet. Diese 70m^3 müssen wir dann natürlich auch vom vorhandenen Aushub noch zusätzlich abtransportieren lassen, was ungefähr genau so teuer sein dürfte. Ein teurer Spaß also…

Am 02.06.2017 steht dann auch unsere erste Bemusterung für die Fliesen an. Es bleibt also spannend…

Kellerwände und -decke betoniert

Genau wie von unserem Bauleiter angekündigt wurden gestern die Kellerwände und die Kellerdecke betoniert. Am letzten Wochenende hatte sich unser Baubetreuer vor der Betonierung noch die Bewehrung, die Schalung und die Wände angesehen und er hatte nichts zu beanstanden. Heute wurde dann schon ein Teil der Schalung entfernt und die Kelleraußenwände haben einen Bitumenanstrich erhalten. Auch die Lüftungsauslässe für unsere kontrolliere Wohnraumlüftung lassen sich schon gut erkenne in der Kellerdecke. Es geht also momentan gut voran.

Ein Rätsel gibt es aber noch zu lösen: Auf der Kellerdecke schaut an einer Stelle ein Nagel senkrecht nach oben raus (siehe Fotos). Ob dies jetzt irgendeine technische Bewandtnis hat oder einfach einem Bauarbeiter ein Nagel in den Beton gefallen ist, kann ich nicht sagen. Ich werde den mysteriösen Nagel aber weiterhin beobachten…

Keller bereit für Betonierung

Nachdem am Montag die Kellerwände aufgestellt wurden, wurde in den letzten Tagen fleißig am Keller gearbeitet. Es wurden die Schalung und die Bewehrung angebracht und es wurden die Elemente und Leitungen für die kontrollierte Wohnraumlüftung in der Bewehrung installiert. Nun ist alles für die Betonierung der Wände und Decke vorbereitet. Dies soll am kommenden Montag (15.05.2017) erfolgen. Dann geht es hoffentlich noch in der nächsten Woche mit dem Erdgeschoss weiter.

Wenn ich mir die Arbeiten als Laie so anschaue, stelle ich schon fest, dass hier und da mal etwas ein wenig schief ist und die Betonplatten der Wände nicht alle exakt bündig sind. Aber unser Baubetreuer hat sich die Wände und Bewehrung schon angeschaut und er hatte nichts zu beanstanden. Scheinbar darf man beim Bau nicht auf jeden Millimeter achten…

Hier ein paar Fotos von den Entwicklungen der letzten Tage:

Der Keller wächst

Heute wurden wie angekündigt die Kelleraußenwände und die Kellerdecke geliefert und aufgestellt. Nun sieht das Ganze irgendwie aus wie ein großer Bunker. Der nächste Schritt wird nun vermutlich das Gießen der Wände und der Decke sein. Wann dies passiert, wurde uns noch nicht mitgeteilt. Wir hoffen aber natürlich, dass dies vielleicht noch im Laufe dieser Woche geschieht…

Hier ein paar aktuelle Bilder vom „Bunker“: